{"id":1510,"date":"2006-04-21T08:49:07","date_gmt":"2006-04-21T08:49:07","guid":{"rendered":"http:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/?p=1510"},"modified":"2015-11-21T08:59:20","modified_gmt":"2015-11-21T08:59:20","slug":"auf-einem-berg-vor-unserer-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mathiasbecker.de\/index.php\/2006\/04\/21\/auf-einem-berg-vor-unserer-zeit\/","title":{"rendered":"Auf einem Berg vor unserer Zeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von der Besteigung eines Tafelberges im S\u00fcden Venezuelas<\/strong><\/p>\n<p>Es ist sechs Uhr morgens, noch nicht einmal die Sonne ist aufgestanden. Ich hingegen schon. Und mit mir neun weitere Abenteuerlustige. Unser gemeinsames Ziel: Der Roraima, einer der gr\u00f6\u00dften und mit 2810 Metern auch der h\u00f6chste von \u00fcber 60 Tafelbergen in der Gran Sabana im s\u00fcdlichen Venezuela. Die Vorbereitungen verlaufen f\u00fcr lateinamerikanische Verh\u00e4ltnisse erstaunlich reibungslos und so sitzen wir schon drei Stunden sp\u00e4ter in dem Jeep, der uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung bringt: Ein kleines Dorf, knapp 30 Kilometer vom Berg unserer Tr\u00e4ume entfernt. Von da geht es dann in zwei Tagesm\u00e4rschen zusammen mit unseren beiden einheimischen F\u00fchrern Miguel und Rafael samt Rucks\u00e4cken zu Fu\u00df weiter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Atemberaubend ist bereits der erste Anblick dieser gewaltigen Felskl\u00f6tze. Tepuis, H\u00e4user der G\u00f6tter, nennen sie die Einheimischen. F\u00fcr sie sind diese Berge die St\u00fcmpfe riesiger B\u00e4ume, die ihre Vorfahren einst f\u00e4llten, um an die Fr\u00fcchte des Himmels zu kommen. Dieser Mythos erscheint einem gar nicht so abwegig, wenn man bei 40\u00b0C im Schatten (den es aber nicht gibt) durch die ansonsten sanften H\u00fcgel der Gran Sabana wandert. F\u00fcr Geographen hingegen sind diese Berge die \u00dcberreste eines gewaltigen Sandsteinplateaus, das entstand, als sich der Meeresboden vor Urzeiten hob und zu Sandstein verfestigte. Im Laufe der Jahrmillionen wurde die Hochebene dann durch Wind und Wetter abgetragen. Zur\u00fcck blieben die Zeugenberge, wie die Tepuis auch genannt werden. Geologen haben unl\u00e4ngst das Alter des Sandsteins auf 1,7 Milliarden Jahre bestimmt \u2013 damit geh\u00f6rt er zu den \u00e4ltesten Sedimentgesteinen auf unserem Planeten. 1.700 Millionen Jahre \u2013 diese Zeitspanne entzieht sich jeder Vorstellungskraft. Die Zeit wird zur blo\u00dfen Metapher angesichts solcher Dimensionen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1511\" data-permalink=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/index.php\/2006\/04\/21\/auf-einem-berg-vor-unserer-zeit\/kukenam-tepui\/\" data-orig-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui.jpg\" data-orig-size=\"1536,1024\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"kukenam-tepui\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui-1024x683.jpg\" class=\"alignnone size-large wp-image-1511\" src=\"http:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui-1024x683.jpg\" alt=\"kukenam-tepui\" width=\"770\" height=\"514\" srcset=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui-300x200.jpg 300w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui-770x513.jpg 770w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p>Am zweiten Tag unserer Wanderung ist es dann nicht mehr die erbarmungslos brennende Sonne, die unseren Weg erschwert, sondern tropischer Dauerregen. V\u00f6llig durchn\u00e4sst und ersch\u00f6pft erreichen wir das Basislager in 1.800 Metern H\u00f6he direkt am Fu\u00dfe des Roraima, den die Wolken aber g\u00e4nzlich vor unseren Blicken verbergen. Am n\u00e4chsten Morgen lichten sich die Wolken ein wenig und der Anblick, den sie von Zeit zu Zeit freigeben, verschl\u00e4gt uns erneut den Atem: Nur einen Steinwurf von unseren Zelten entfernt w\u00e4chst eine Felsmauer fast 900 Meter senkrecht in die H\u00f6he. Nachdem wir unsere Sprache wiedergefunden haben, stellen wir uns nat\u00fcrlich die Frage: Wie sollen wir da blo\u00df hoch kommen? Doch es gibt einen Weg, der zwar beschwerlich, aber doch ohne Kletterausr\u00fcstung bezwingbar ist. Durch dichten Nebelwald, ges\u00e4umt von wundersch\u00f6nen Orchideen und unz\u00e4hligen Bromelien, wird er immer steiler und f\u00fchrt direkt in die Wolken. Wir klettern m\u00fchselig \u00fcber schl\u00fcpfrigen Untergrund und moosbewachsene Felsbl\u00f6cke, rutschen immer wieder ab und k\u00e4mpfen uns doch langsam empor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vier m\u00fchsame Stunden sp\u00e4ter sind wir schlie\u00dflich oben, ohne auf das vorbereitet zu sein, was uns dort erwartet. Fast \u00fcbergangslos finden wir uns pl\u00f6tzlich in einer unwirklichen Mondlandschaft aus grauer Vorzeit. Die bizarrsten Felsformationen aus schwarzem Sandstein umgeben uns, als h\u00e4tten Riesen hier einst Kleckerburgen aus Sand errichtet, die nun zu Stein erstarrt sind. Die Landschaft ist \u00fcbers\u00e4ht mit Wasserl\u00f6chern und T\u00fcmpeln, Ca\u00f1ons und S\u00fcmpfen. Keine der Pflanzen um uns herum ist mir vertraut. Sie wirken wie aus einem Traum. Gro\u00dfe wei\u00dfe Bl\u00fcten, die aus merkw\u00fcrdigen Blattrosetten wachsen, muten an wie zerbrechliches Porzellan. Andere Pflanzen leuchten so intensiv rot, als w\u00e4ren sie frisch lackiert. Die wassergef\u00fcllten Trichter fleischfressende Pflanzen finden Halt auf nacktem Fels. Verst\u00e4rkt wird die unheimliche Atmosph\u00e4re dieses Ortes noch durch Nebelschwaden, die vom Wind zerrissen immer nur einen Teil des Ganzen erkennen lassen. Erneut sprachlos vor Staunen wandern wir durch die verwunschene Landschaft zu unserem Schlafplatz f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden N\u00e4chte. \u201eEl Hotel\u201c hei\u00dft der riesige, zerkl\u00fcftete Felsblock, dessen \u00dcberh\u00e4nge unseren Zelten ein wenig Schutz vor Wind und Regen bieten \u2013 aber nicht vor der klirrenden K\u00e4lte der N\u00e4chte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1512\" data-permalink=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/index.php\/2006\/04\/21\/auf-einem-berg-vor-unserer-zeit\/felsformationen\/\" data-orig-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Felsformationen.jpg\" data-orig-size=\"2592,1944\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon PowerShot G5&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1145263639&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;20.6875&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0008&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Felsformationen\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Felsformationen-1024x768.jpg\" class=\"alignnone size-large wp-image-1512\" src=\"http:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Felsformationen-1024x768.jpg\" alt=\"Felsformationen\" width=\"770\" height=\"578\" srcset=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Felsformationen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Felsformationen-300x225.jpg 300w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Felsformationen-400x300.jpg 400w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Felsformationen-770x578.jpg 770w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p>Den folgenden Tag verbringen wir unter brennender Sonne auf dem \u00fcber 30 Km\u00b2 gro\u00dfen Plateau. Wir wandern durch eine Welt, in der die Zeit vor \u00c4onen stehen geblieben ist. \u00dcber Millionen von Jahre vom Rest der Welt abgeschnitten hat sich hier oben eine einzigartige, urzeitliche Flora und Fauna erhalten. Sch\u00e4tzungsweise 70 % der vorhandenen Tier- und Pflanzenarten sind endemisch, es gibt sie nur auf den Tepuis. Und selbst von Tafelberg zu Tafelberg unterscheiden sich viele Arten. Bedingt ist die Isolation der Hochplateaus zum einen durch die Hunderte Meter hohen Felsw\u00e4nde. Zum anderen sind die Tepuis auch klimatische Inseln in einem Meer tropischer Regenw\u00e4lder und Savannen. W\u00e4hrend unten eine Durchschnittstemperatur von etwa 27 Grad Celsius herrschen, sind es hier oben nur 10 Grad. Unten wechseln sich Trocken- und Regenzeit ab, oben sorgen die Passatwinde ganzj\u00e4hrig f\u00fcr ein feuchtes und sehr st\u00fcrmisches Lokalklima. Ein Austausch von Tier- und Pflanzenarten zwischen diesen so unterschiedlichen Umweltbedingungen ist fast unm\u00f6glich. Auf diese Weise vollkommen isoliert, leben auf den Tepuis Tier- und Pflanzarten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Wie beispielsweise eine kaum drei Zentimeter gro\u00dfe, warzen\u00fcbers\u00e4hte Kr\u00f6te mit dem wohlklingenden Namen <em>Oreophrynella<\/em>. Unendlich langsam, geradezu in Zeitlupe bewegt sie sich mit weit ausholenden Beinbewegungen \u00fcber den Fels. Wie bei vielen der hier vorkommenden Reptilien leben ihre n\u00e4chsten Verwandten in Afrika. Damit ist auch das Mini-Monster <em>Oreophrynella<\/em> ein Relikt aus einer l\u00e4ngst vergessenen Zeit, lange bevor sich die Wege Afrikas und S\u00fcdamerikas vor \u00fcber 160 Millionen Jahren trennten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1513\" data-permalink=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/index.php\/2006\/04\/21\/auf-einem-berg-vor-unserer-zeit\/oreophrynella_gr\/\" data-orig-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Oreophrynella_gr.jpg\" data-orig-size=\"1024,798\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Oreophrynella_gr\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Oreophrynella_gr-1024x798.jpg\" class=\"alignnone size-large wp-image-1513\" src=\"http:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Oreophrynella_gr-1024x798.jpg\" alt=\"Oreophrynella_gr\" width=\"770\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Oreophrynella_gr.jpg 1024w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Oreophrynella_gr-300x234.jpg 300w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Oreophrynella_gr-770x600.jpg 770w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p>Als die Berichte von der Erstbesteigung des schon damals legend\u00e4ren Roraima im Jahre 1884 England erreichten, inspirierten sie Arthur Conan Doyle zu seinem Roman \u201eThe Lost World\u201c, in dem noch heute Dinosaurier auf einem dieser Tafelberge hausen. Und tats\u00e4chlich: man erwartet zwar keine Saurier hier oben. Aber wenn man durch diese pr\u00e4historischen Labyrinthe wandert, so w\u00fcrde es einen auch nicht sonderlich wundern, wenn hinter der n\u00e4chsten Ecke eine Gruppe Velociraptoren hungrig auf weitere Abenteurer lauern w\u00fcrde. In einem der Ca\u00f1ons wartet dann gl\u00fccklicherweise aber eine ganz andere \u00dcberraschung auf uns: <em>El Valle de los Christales<\/em>, das Tal der Kristalle, dessen Boden gleich tonnenweise mit den wei\u00df und rosa glitzernden Kostbarkeiten \u00fcbers\u00e4ht ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einen weiteren H\u00f6hepunkt bietet uns der Roraima dann noch kurz vor dem Wiederabstieg. Bei erneut strahlendem Sonnenschein wagen wir uns ganz nah an den Rand des Plateaus. Dort f\u00e4llt der Blick senkrecht und ohne jeden Halt einen Kilometer in die Tiefe. Mein Herz vergisst f\u00fcr den Moment zu schlagen und sobald das Adrenalin wirkt, taumele ich mit weichen Knien ein paar Schritte zur\u00fcck. Unter uns in weiter Ferne breitet sich die Ebene der Gran Sabana aus, teilweise bedeckt von einem wei\u00dfen Wolkenschleier. Scheinbar zum Greifen nahe dagegen befindet sich rechts von uns der kleine Bruder des Roraima: Der Kukenam-Tepui. Auch von diesem st\u00fcrzen Wasserf\u00e4lle Hunderte von Metern in die Tiefe, ohne den Boden zu erreichen. Auf halber H\u00f6he werden sie vom Wind verweht und verlieren sich in den Wolken. Dieses schwindelerregende Panorama vermittelt einem unweigerlich das Gef\u00fchl, \u00fcber der Welt zu stehen und tats\u00e4chlich aus dem Haus der G\u00f6tter auf die Erde hinab zu schauen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1514\" data-permalink=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/index.php\/2006\/04\/21\/auf-einem-berg-vor-unserer-zeit\/ueberdenwolken\/\" data-orig-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/ueberDenWolken.jpg\" data-orig-size=\"1024,1536\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"ueberDenWolken\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/ueberDenWolken-683x1024.jpg\" class=\"alignnone size-large wp-image-1514\" src=\"http:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/ueberDenWolken-683x1024.jpg\" alt=\"ueberDenWolken\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/ueberDenWolken-683x1024.jpg 683w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/ueberDenWolken-200x300.jpg 200w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/ueberDenWolken-770x1155.jpg 770w, https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/ueberDenWolken.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Besteigung eines Tafelberges im S\u00fcden Venezuelas Es ist sechs Uhr morgens, noch nicht einmal die Sonne ist aufgestanden&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1511,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[29,111],"tags":[],"class_list":["post-1510","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-on-the-road","category-venezuela-2006"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/mathiasbecker.de\/wp-mathiasbecker\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/kukenam-tepui.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p6P5ZG-om","jetpack-related-posts":[{"id":1412,"url":"https:\/\/mathiasbecker.de\/index.php\/2010\/04\/10\/potosi-und-der-berg-der-menschen-frisst\/","url_meta":{"origin":1510,"position":0},"title":"Potos\u00ed und der Berg, der Menschen frisst","author":"post@mathiasbecker.de","date":"April 10, 2010","format":false,"excerpt":"Die h\u00f6chste Stadt der Welt hei\u00dft Potos\u00ed und liegt im s\u00fcdlichen Altiplano Boliviens. 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